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König des Ozeans – Black Marlin-Fischen in Kenya
Der Schwarze Marlin wird in diesem Zeitraum vor allem auf den vor Watamu liegenden Bänken gefangen. Bereits bei der Anfahrt auf die Bänke ist die Luft vor Spannung geradezu aufgeladen. Hunderte von Seevögeln kreisend kreischend über den Tonnen von Freakies, Bonitos und Skippjacks welche an der Oberfläche nach kleinen Fischchen schnappen. In manchen Zeiten sind so viele Freakies und andere kleine Tunfische auf den Banks, dass man vom Beginn der Bank bis deren Ende stets von Vögeln umkreist ist. Man muss nur Eins und Eins zusammen zählen, um zu wissen, dass so viele Köderfische automatisch die großen Räuber der Ozeane anlocken. Die Watamu Bänke liegen in direkter Nähe zur kenianischen Küste. Die bilden im Juli und August die Plattform für Millionen von Fischen und sind somit erste Wahl bei der Jagd nach dem schwarzen Marlin. Einfach ist diese aber in der Regel nicht. Zu oft stellen die Fische von einem Tag auf den anderen ihr Fressverhalten um oder fressen gleich mehrere Tage gar nichts mehr. Dann heißt es alle Register ziehen, um mit den vielen verschiedenen Methoden einen dieser grandiosen Sportfische an den Haken zu bekommen.
Diese wirken zusätzlich attraktiv für den Marlin. Allerdings kann nicht jeder Kunstköder immer eingesetzt werden. Je nach Wellengang sowie Strömungs- und Windverhältnissen müssen die Köder auf die Gegebenheiten angepasst werden. Hierbei entscheidet dann zum einen die Größe zum Anderen die Kopfform über den Einsatzspielraum eines jeden Köders.
Zwei meist kleinere Livebaits werden über die Flatline links und rechts gefischt. Um dem Marlin genügend Zeit zum fressen des Köders zu geben, kommt hierbei ebenfalls eine Slackline zum Einsatz. Die Hauptschnur von der Rute wird dabei in einen Releasclip dicht über der Wasseroberfläche eingehängt.
Anschließend werden von der Rolle zusätzlich ca. 20 Meter Schnur ins Wasser abgerollt. Es entsteht ein Schnurbauch welcher beim Biss des Fisches durch den Releaseclip freigegeben wird. Dies hat die gleiche Wirkung wie das Auslösen des Clips am Outrigger.
Der Releaseclip befindet sich dabei in der Mitte des Bootes. Oft sind die Clips bei solchen Ködern nicht stark genug und lösen frühzeitig aus. Ein kleiner Trick kann aber Abhilfe schaffen: Ein auf die Schnur gewickelter Gummi wird an Stelle des Clips verwendet. Dieser reißt bei einem Biss und gibt die Schnur frei. Der große Gelbflossentun ist nicht nur ein Leckerbissen für Marline über 150 Kilo, er dient zusätzlich auch noch als eine Art Teaser, also als Lockmittel.
Ist der Marlin gehakt beginnt der eigentliche Kraftakt. Selbst kleinere Exemplare entwickeln unheimliche Kräfte im Drill. Die rasante Flucht, die wild tobenden Sprünge und das aggressive Kopfschütteln ist es, was tausende von Anglern in ihren Bann zieht. Nicht umsonst ist der Marlin der Sportfisch Nummer eins im Meer. Im Drill sollte man aber trotzdem Ruhe bewahren. Ganz wichtig ist es, stets die Spannung zum Fisch aufrecht zu erhalten. Oftmals kann eine schlaffe Schnur im Sprung das Aus bedeuten. Da in der Regel nur mit einem Einzelhaken gefischt wird, kann dieser schnell mal abgeschüttelt werden.
Ein weiteres Hilfsmittel bei der Landung der Fische und dessen Releasens ist ein langer Stab mit einer Schlaufe an der Spitze. Diese wird dem Marlin über das Bill gelegt und dann zugezogen. So ist der Fisch fixiert und kann einfacher gehandelt und released werden. Gerade bei Booten mit hoher Bordwand ist ein solches Hilfsmittel zu empfehlen. Tag & Release
Mehr Infos über solche Salzwasserabenteuer findet ihr auf www.fishing-extreme.com Geschrieben von a.knausenberger Donnerstag, 02 September 2010 (11:52:33)
Re: König des Ozeans – Black Marlin-Fischen in Kenya
Scheiss auf Barsch Hecht und co. das ist angeln von potsdam-rockt am Donnerstag, 02 September 2010 (12:51:58) (Benutzerinfo | PN senden)
Re: König des Ozeans – Black Marlin-Fischen in Kenya
Ich finds scheisse dass manche immer noch mit lebenden Köderfischen angeln. von phillip am Donnerstag, 02 September 2010 (13:25:10) (Benutzerinfo | PN senden)
Re: König des Ozeans – Black Marlin-Fischen in Kenya
Petri erstmal!von Mr.Redfish am Donnerstag, 02 September 2010 (17:40:06) (Benutzerinfo | PN senden) Ich find die Fische ja echt beeindruckend, aber nu isses ja so: Ihr setzt die Fische ja alle zuück. Is ja auch gut so. Es wird alles dafür getan, damit die Fische nicht zu sehr erschöpft sind und auch im Wasser abgehakt wird immer gern. Aber warum Macht man sonen AUfwand, um den Fisch zu schonen, tötet aber einen anderen Fisch, nur um ihn als Köder zu verwenden, für nen Fisch der (siehe oben) nur zum SPaß gefangen wird. Wo is da der Grund, bzw. die Berechtigung, den einen Fisch zurückzusetzen und gut zu behandeln und den anderen zu töten? Ist n Leben von nem Marlin mehr wert als das von nem Thunfisch?
Re: König des Ozeans – Black Marlin-Fischen in Kenya
Super geile Bilder! von rocktheworld am Donnerstag, 02 September 2010 (19:30:05) (Benutzerinfo | PN senden) Und ein toller Bericht und auch gut erklärt. Danke dafür!!
Re: König des Ozeans – Black Marlin-Fischen in Kenya
Super Bericht und haaammer geile Bilder ! Nur dieses eingedeutschte Englisch is etwas nervig von CreatureBait am Donnerstag, 02 September 2010 (21:08:52) (Benutzerinfo | PN senden)
Re: König des Ozeans – Black Marlin-Fischen in Kenya
ich habe zwar keine ahnung von dieser art der angelei, aber muss ne verdammt heiße nummer sein von Tinsen am Donnerstag, 02 September 2010 (23:58:44) (Benutzerinfo | PN senden) danke für die einblicke und stimmungsvollen fotos !
Re: König des Ozeans – Black Marlin-Fischen in Kenya
Toller Bericht!von PharmaMan am Dienstag, 07 September 2010 (12:05:52) (Benutzerinfo | PN senden) Wahrscheinlich würde es mir schon reichen, mit Poppern die Gelbflossenthune zu fangen, die ihr als Köder verwendet! Zur Art der Angelei, na ja: If in Rome do like Romans do!
Re: König des Ozeans – Black Marlin-Fischen in Kenya
"Die Livebaits werden durch die Augen mit Hilfe eines Wachsgarns am Einzelhaken befestigt. Dabei wird oberhalb der Augen mit einer Ködernadel ein Kanal genutzt. Dies hat keine Auswirkungen auf die Augen der Fische."von Epikur am Mittwoch, 08 September 2010 (13:50:49) (Benutzerinfo | PN senden) Einfach nur pervers! Was sich dann auch noch dazu so zurecht gelogen wird macht das Ganze dann noch abstruser... Wenn man schon so eine Quälerei praktiziert, kann man auch auf die üblichen Feigenblätter verzichten und einfach eingestehen, was man der Kreatur mit einem derartigen Prozedere antut. Wirklich ekelhaft! Tja, bleibt zusagen: Es lebe der Kunstköder!
Re: König des Ozeans – Black Marlin-Fischen in Kenya
also ich kann dem bericht überhaupt nichts abgewinnen !von Rhöde am Freitag, 10 September 2010 (18:38:09) (Benutzerinfo | PN senden) wenn man sich darüber näher informiert, lässt sich feststellen, dass ganze regionen in denen der marlin vertreten war, nur durch jahrzehntelange angelei, leer sind. kein marlin mehr. ich kann dem nichts abgewinnen. weder kunst, noch sonst irgend was. einfach nur "der alte mann und das meer spielen". ist eben meine meinung und ich denke die kann man akzeptieren, sollte jetzt hier wieder das grosse gefrotzel kommen.
Re: König des Ozeans – Black Marlin-Fischen in Kenya
Man, geile Sache das! Erinnert mich an meinen Blauen Marlin, der ging genauso ab. von helmers am Mittwoch, 22 September 2010 (19:27:17) (Benutzerinfo | PN senden) |
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