| |||||
|
Home
Startseite
FAQs Links Impressum Kontakt Artikel Archiv Angel-Praxis Barsch-Angeln Hecht-Angeln Rapfen-Angeln Zander-Angeln Meeres-Angeln Andere Räuber Hot-Spot Gewässer Tipps und Tricks Tackle-Tipps Echolot-Tipps Fangberichte News Fischküche Bastel-Tipps Foto-Galerien Fisch-Parade Beweisfotos Schniepel-Gala Natur pur Angel-Action Fun and Fakes Eigenbauten Inter-Action Foren Barsch-Alarm-Quizz Bericht übermitteln Barsch-Alarm-Club Anmeldung Passwort vergessen? Userübersicht Boardregeln AGBs Werbung
|
Wie eine Farbe, die keine ist, den Ostseetrip rettete
Es sollte mit Gufis auf Dorsch im Flachwasser gehen. Als 20 km vor dem Ziel dann Schneeschauer einsetzten und die Temperaturanzeige 0,5 Grad Celsius anzeigte, kamen uns die ersten Zweifel, ob dies das ideale Wetter für die Ostsee wäre. Wenigstens der Wind spielte mit, denn mit 2-3 Stärken aus Süd konnte nicht viel schief gehen. Also das Boot geslippt, Tackle verstaut und Vollgas in Richtung Fanggründe. Wir starteten bei 7-8 m Wassertiefe. Doch es begann äußerst zäh, denn erst nach 2 Stunden fing mein Bruder einen Minidorsch auf braunglitter mit rotem Bauch. Sind die Dorsche doch im tiefen Wasser bei den Heringen? Ach was, letztes Jahr klappte es doch auch im Flachwasser, also weiter geht´s. Wir wollten es noch etwas flacher versuchen. Um beim Stellenwechsel Fangchancen zu haben, wurde dann ein schwarzer 4,5er Shaker von LUNKER CITY am 42g-Kopf montiert. Ein Freund hatte vor kurzem bei einer Boddentour erwähnt, dass dieser sehr erfolgreich vor Rügen auf Dorsche eingesetzt wird. Naja, warten wir´s mal ab. Nach 250m Schleppen dann bereits der erste Kontakt. Wie, war das schon der erste Biss oder doch nur Kraut? Nach weiteren 200m krümmte sich dann die Rute und der erste schöne Dorsch konnte gelandet werden. 5 Minuten später biss dann der nächste Fisch bei meinem Bruder. Das passierte noch 2-3 mal, so dass wir beschlossen erneut zu werfen.
Also wieder die anderen Gufis montiert, weil diese den leichteren Kopf hatten und der Mensch ja bekanntlich bequem ist. 30 Minuten und es gab keinen einzigen Zupfer. Was soll´s, erneuter Stellenwechsel und dabei wurde natürlich wieder geschleppt. Wieder gab es Bisse auf die schwarzen Köder. Alle paar hundert Meter waren die Ruten krumm und schöne Fische lieferten an den Spinnruten spektakuläre Drills. Wenn die Zander und Barsche mal so viel Power hätten bei 6 Grad kaltem Wasser. Da Schleppen eigentlich nicht so mein Ding ist, haben wir uns doch noch mal driften lassen und die schwarzen Shaker diesmal am 28g-Kopf montiert. Und siehe da, es gab Fisch. Wir fingen mehrere schöne Dorsche zwischen 5-7m. Köderwechsel wurden zu 100% mit langen Phasen ohne Fisch bestraft. 95% der Dorsche kamen an diesem Tag auf die schwarzen Shaker. Selbst Farben, welche letztes Jahr sehr gut liefen, wurden von den Fischen vollständig ignoriert.
Nach 6 Stunden bei 1 Grad Celsius, eisigem Wind und immer wieder Schnee, wollten wir vernünftig sein und abbrechen. Mein Bruder bestand dann doch darauf, wenigstens einen Teil der Rückfahrt die schwarzen Gufis zu schleppen. Nach 10 Minuten der erste Fischkontakt. Dann plötzlich war der Kontakt weg oder doch nicht? Er kurbelte schneller und siehe da, der Fisch hing noch. Doch was war das? Nicht der erwartete Minidorsch, sondern eine Meerforelle hing am Haken. Diese hatte sich den Köder am 42g-Kopf geschnappt und hing sauber am Einzelhaken.
Bereits die zweite Mefo, die mein Bruder mal nebenher beim Dorschangeln gefangen hat (wir waren in den letzten 2 Jahren genau 2 mal zusammen los), vielleicht sollten wir es demnächst mal gezielt auf Mefo versuchen. Danach brachen wir endgültig ab und traten die Rückfahrt an. Wirklich ein verrückter Tag. Keine leichten Bedingungen, ein Köder der alles rettete und dann noch ein Überraschungsfang. Schwarz sollte also in keiner Köderbox fehlen, eine Topfarbe für die Ostsee, auch im flacheren Wasser. Gruß Geschrieben von pechi24 Montag, 01 Dezember 2008 (09:33:24)
Re: Wie eine Farbe, die keine ist, den Ostseetrip rettete
Dickes Petri für Eure Fänge und Hut ab für das Durchhalten bei diesen schrecklichen Temperaturen ! von Angelteam.eu am Montag, 01 Dezember 2008 (10:05:39) (Benutzerinfo | PN senden)
Re: Wie eine Farbe, die keine ist, den Ostseetrip rettete
erstmal petri. ich war selbst am samstag mal los zum dorschangeln. hatte bisher ähnliche erfahrungen wie du und dein bruder gemacht, nämlich dass die dorsche jetzt gut im flachwasser zu fangen sind. unser tag endete zu dritt(!) allerdings mit 5 fischen. wir haben es mit gummi sowie mit geschleppten wobblern und dem guten alten pilker versucht. schlussendlich kamen alle fische auf einen recht aggressiv geführten silbernen pilker! so unterschiedlich können die tage sein...von snoopy82 am Montag, 01 Dezember 2008 (11:05:56) (Benutzerinfo | PN senden) >hab's zwischendurch immer mal mit nem 10 cm schwarzen kopyto versucht. leider erfolglos...
Re: Wie eine Farbe, die keine ist, den Ostseetrip rettete
von Graufisch am Montag, 01 Dezember 2008 (14:02:49) (Benutzerinfo | PN senden)
Re: Wie eine Farbe, die keine ist, den Ostseetrip rettete
von MSH am Montag, 01 Dezember 2008 (18:38:43) (Benutzerinfo | PN senden) Sehr schön kurzweiliger Bericht mit ebenso schönem Ergebnis. Bei der Wetter-Suppe isses aber auch kein Wunder, dass eine Köderfarbe, die sich gegen den hellen Himmel besonders deutlich abzeichnet, genauso deutlich gut fängt. Ich freu mich für euch, eure tollen Fänge und einen wunderschönen Familientag auf dem Wasser. Mein Bruder angelt nicht und wir machen auch sonst (leider) nicht wirklich viel zusammen. Glückwunsch und dickes Petri für zukünftige, gemeinsame Trips Sebastian
Re: Wie eine Farbe, die keine ist, den Ostseetrip rettete
Schöne Tour und gute Bilder, von Plipp am Dienstag, 02 Dezember 2008 (15:07:16) (Benutzerinfo | PN senden) vielen Dank für den Bericht.
Re: Wie eine Farbe, die keine ist, den Ostseetrip rettete
"Wir fingen mehrere schöne Dorsche zwischen 5-7m." akzeptable länge für die ostsee von holle am Freitag, 05 Dezember 2008 (23:59:58) (Benutzerinfo | PN senden) scherz beiseite. schöner bericht! und wieder hab ich was auf der einkaufsliste. (und im köderbau-hinterstübchen)
Re: Wie eine Farbe, die keine ist, den Ostseetrip rettete
Petri Heil,von FitzeFatze am Sonntag, 07 Dezember 2008 (16:41:02) (Benutzerinfo | PN senden) ich fische schon seit Jahren mit schwarzen Ködern, angefangen hat es bei mir in Norwegen! Wir fischen den Salt Shaker immer auf Pollak...Superfängig! Aber auch beim Blinker in den Abendstunden auf Dorsch von der Küste Langeland´s geht schwarz sehr gut. Weiterhin viel Glück! P.S. Könnt Ihr mir bitte mal sagen, von welcher Firma Euer Gummikescher stammt und welche Maße er hat? Fitze Fatze
Re: Wie eine Farbe, die keine ist, den Ostseetrip rettete
Petri heil und frohes fest,fahre die tage auch wieder raus und bedanke mich jetzt schon einmal für den tipp mal nen schwarzen lunker zu probieren von Boom am Donnerstag, 25 Dezember 2008 (21:56:26) (Benutzerinfo | PN senden) |
Verwandte Links
• Mehr zu diesem Thema Meeresräuber
Die meistgelesenen Nachricht zu diesem Thema Meeresräuber: Einsteiger aufgepasst: Wenn Meerforelle, dann im April! Info
Benutzer: Neuester: decathlondackl Heute neu: 0 Gestern neu: 3 Gesamt: 11600 Anwesend: Benutzer: 1 Besucher: 6 Bots / Spider: 2 BA-Crew online:Keine Moderatoren online Forolot
Die letzten 20 Einträge: |