Barsch-Alarm.de - Angeln auf Raubfisch
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So langsam wächst die Eisdecke zu begehbarer Stärke heran. Tag für Tag geht’s zentimeterweise vorwärts. Da bis zum WE keine Wetterveränderung in Sicht ist, können wir uns wohl auf ein risikofreies Eisangel-Wochenende freuen. Und weil von euch sicher auch ne Menge Leute die Bohrer ins Eis treiben wollen, hab ich mir gedacht, dass es doch schön wäre, wenn wir uns alle zusammentun und uns zu einem Gemeinschaftseisangeln treffen. Und zwar ganz gemütlich am Sonntag um 10 Uhr auf dem Pätzer Tonsee. Bei diesem Gewässer handelt es sich um ein DAV-Gewässer in der Nähe von Bestensee (südlich von Berlin). Markenzeichen: Ganz guter Barschbestand, viele Bäume und vor allem rund und nicht so groß. Bedeutet, dass man sich da zwangsläufig über den Weg läuft. Wir treffen uns also um 10 Uhr auf dem Parkplatz.

Ich könnte mir vorstellen, dass das eine kultige Nummer wird. Ganz wichtig ist natürlich, dass möglichst viele Menschen kommen, damit wir uns gemeinsam zu den Barschen vorbohren können. Und natürlich auch, um für eine entsprechende Geräuschkulisse zu sorgen. Vielleicht gelingt es uns ja, die Fische in eine Bucht zu treiben und dann einzukesseln. Ich würde mich sehr freuen, wenn da ein paar Mann antreten. Aus meinem Team kommt der Veit schon mal mit. Bis jetzt sind wir also schon mal zu zweit. Sollten sich jetzt wider Erwarten mehr als 20 Mann anmelden, können wir ja überlegen, ob wir auf ein größeres Gewässer ausweichen. Insofern wär's für die Planung gut, wenn ihr eine Interessensbekundung abgebt.

dietel am 08.02.12 um 10:20 [ 30 Kommentare ]

Im letzten Jahr habe ich zusammen mit einem Vater eine gute Methode kennengelernt, um in Kanälen mit scheinbar immer gleicher Struktur (Stichwort „ Spundwand“), Hechte, Zander und vor allem Barsche zu lokalisieren. Das Schleppen mit Wobblern ist nämlich keine Methode, die nur von Bootsanglern genutzt werden kann. Ganz im Gegenteil! Diese Angelmethode eignet sich ideal, um lange Strecken mit Spundwänden nach Fischen abzusuchen. Wir haben im Laufe des Jahres einige Zander und kapitale Barsche mit dieser Methode überlistet.

Der Köder wird, je nach gewünschter Lauftiefe, zwischen zehn und 25 Metern parallel zur Spundwand ausgeworfen und der Schnurfangbügel geschlossen. Danach beginnt man – mit dem Wobbler im Schlepptau – die Spundwand abzulaufen. Während des Laufens kann man immer mal wieder das Tempo steigern oder kurze Pausen einlegen. Dadurch variiert auch das Laufverhalten des Wobblers und macht diesen für die Räuber noch attraktiver.

fishingking am 06.02.12 um 13:02 [ 15 Kommentare ]

Und wieder ging ein erfolgreiches Angeljahr für unsere Barschfreunde zu Ende. Der „Barschking 2011“ schien anfangs eine Sache zwischen SkelliMarcel und andreas83 zu werden. Sie toppten sich alle paar Wochen und legten ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit riesigen Barschen hin. Jedoch schleuste sich gegen Ende des Jahres der Bäss-män ein und zog im Endspurt an den beiden Kompetitoren um die Barschking-Krone vorbei. Mit einer Gesamtlänge von 238 cm (44, 44, 48, 49 und 53 cm) sicherte er sich letztendlich den letztjährigen Titel.

Die meisten Fische gingen auf das Konto von Nico Riedel alias Nico1. Er toppte sich unzählige Male selber, indem er im vergangenen Jahr immer wieder seinen PB hochschraubte. Leider reichte das Ganze nur für den 6ten Platz.

barschfreak1.0 am 19.01.12 um 10:09 [ 16 Kommentare ]

Aus beruflichen und wettertechnischen Gründen war ich seit Mitte Dezember nicht mehr am Wasser. Schlechte-Laune-Alarm bei mir zu Hause! Die einzig wahre Medizin: ein paar Tage Gummis schmeißen. Also den Veit anrufen und zu ner Tour überreden. „Wo willste denn hin?“ „Drei Optionen: Sund, Peenestrom oder Hamburg.“ „Mir eigentlich egal.“ „Dann regel ich das mal.“ Und wie das Leben so spielt, wünscht mir Marco Mühle (m&m spezial fishing) am selben Tag über Facebook ein schönes neues Jahr. Der Mann guidet u.a. in Hamburg und Umgebung und hat Bock auf eine gemeinsame Erkundungstour. Eine Viertelstunde später sind wir zum Buhnen-Hopping an der niedersächsischen Elbe verabredet. Zwei Tage später sitzen Veit und ich in meinem alten Audi 100 und brettern voller Vorfreude auf einen viertägigen Ausflug in Richtung Norden.

Dass man sich im Januar auch mal durch ein paar ungemütliche Tage angeln muss, ist ja klar. Dass „ungemütlich“ gleich am ersten Angeltag der Saison dann derart ungemütlich ausfallen muss, hat uns dann aber schon ein bisschen getroffen. Windstärke 7 mit Böen bis 80 km/h. Dazu Dauerregen. „Tief Hannes“ macht seinem Namen mal wieder alle Ehre. Da Abhängen auf dem Hotelzimmer nur unwesentlich geiler als ein Uferangeltag im Sturm ist, ging’s am Donnerstag um 7.30 Uhr allem Wind und Wetter zum Trotz ans Wasser. Wobei wir uns erstmal durch Hamburg kämpften, um Sören vom Team „Dicht am Fisch“ aufzusammeln. Auch eine interessante Erfahrung übrigens. Denn in Hamburg steht sich’s zur Rushhour fast so schön im Stau wie auf der allseits beliebten Berliner Stadtautobahn. Aber Sören hat halt die heißen Spots parat.

dietel am 17.01.12 um 16:37 [ 10 Kommentare ]

Um es mal gleich vorwegzunehmen und gar nicht erst ins Kreuzfeuer der Youtube-Experten-Fraktion zu geraten: Die Erfindung des Seitenarms ist schon ein paar Jahre alt. Die will ich mir keinesfalls auf die Fahne schreiben. Kann auch gut sein, dass es einen oder mehrere Japaner oder Amerikaner gibt, der/die die hier aufgeführten Modifikationen an der Seitenarm-Montage bereits vorgenommen und vorgestellt hat/haben. Vielleicht fischen ja auch schon viele von euch mit einem ähnlichen System. Wenn „ja", dann sicher erfolgreich. Seitenarmmontagen sind einfach zu fischen und entschärfen so manches Problem. Und wenn man sie richtig bindet, die entsprechenden Haken verwendet und einen auftreibenden Köder benutzt, kann man sogar einen Kickback-Effekt erzeugen. Deshalb habe ich der folgenden Montage den Namen "Kickback-Rig" gegeben.

Wenn man eine klassische Seitenarm-Montage binden will, legt man ein Stück Mono parallel zum Vorfach und verknotet die beiden Sehnen mit dem Springerknoten miteinander. Damit der Seitenarm mit dem Blei das Vorfach nicht ständig vertangelt, nimmt man das Ende des Springers, das Richtung Rute zeigt und schneidet das zum Haken weisende Stück ab. An den Springer kommt dann ein Blei. Ans Ende des Vorfachs ein Haken. Vorteile: An dieser Montage haben die Köder freies Spiel. Man kann sogar 50 oder 100 Gramm-Birnen verwenden, ohne dass die Köderaktion beeinträchtigt wird. Bei Hängern verliert man nur das Blei. Köderführungstechnisch kann man kaum etwas falsch machen...

dietel am 07.01.12 um 10:32 [ 16 Kommentare ]

Als ich Ende September aus meinem Urlaub in Ostfriesland kam, freute Ich mich wieder auf den guten alten Vater Rhein! Bei den Friesen war nicht viel zu holen, deswegen ging‘s schon am nächsten Tag zum Rhein und seinen Häfen. Gummieren auf Barsch und Zander war angesagt! Erst mal zum Hafen, der mir schon öfter Barsche und den einen oder anderen Zander brachte. Am anderen Ende der Schnur mal wieder meinen Rauchtwister, der mir seit 20 Jahren schon einiges ans Band brachte.

Im Hafen traf ich einen Kollegen, der mit einer mir noch fremden Montage angelte. Neugierig wie ich eben bin, wurde der Kollege erst mal richtig ausgequetscht. „Die Montage ist von dem Dietel.“, bekam ich zu hören. „Kickback heißt das Ganze!“ Na dann mal los! Die Montage aus Fluorocarbon nachgebaut und los ging‘s. Köder waren No Action-Shads, Gummikrebse usw. Und was jetzt kommt, habe ich in 20 Jahren Gummiangeln noch nicht erlebt. Es dauerte keine 5 Minuten und jeder hatte einen Barsch jenseits der 40 cm Marke. Boaa...geil, denkt jetzt jeder. Aber es wurde noch viel geiler!

Zanderdieter am 07.01.12 um 09:16 [ 17 Kommentare ]

Dieses Jahr war es wieder soweit! Zum zweiten Mal wurde der Forellen-King ermittelt. Aktuell entdecken immer mehr Petrijünger diese spannende Angelei auf die wunderschönen Salmoniden für sich. Da die Forelle bekanntlichermaßen ein Allesfresser ist, kennt die Art und Weise dieser Fischart nachzustellen keine Grenzen. Mal wird ein Hardbait durch eine Rausche getwitcht, dann wird ein Krebsimitat durch eine tiefe Gumpe gejiggt oder doch die Trockenfliege in einem großen Pool serviert…die Art der Köderpräsentation lässt alle Wünsche offen.

Auch dieses Jahr gab es wieder jede Menge richtig große und sogleich auch wunderschöne Trutten in unserem Thread zu begutachten. Allen voran war unser Markus aka Sixpack77, der sowohl fette Regenbogen- als auch richtig große Bachforellen überlisten konnte. Auch Nico, unser Zweitplatzierter konnte seine Durchschnittsgröße um Weiten verbessern. Schön, dass es in Deutschland noch so salmonidenreiche Gewässer gibt, und das soll auch bitte so bleiben!

Stadi am 06.01.12 um 08:12 [ 18 Kommentare ]

Hallo Leute, ich mach‘s diesmal kurz und schmerzlos und wünsche euch einfach mal einen guten Rutsch ins nächste Jahr und in ebenjenem nächsten Jahr dann Erfolg auf allen Ebenen, Glück, Gesundheit, gutes Angelwetter und harte Einschläge.

Ich habe dieses Jahr viele wilde Geschichten gehört. Eine der allerwildesten möchte ich noch kurz zum Besten geben, bevor ich zu den Silvestervorbereitungen übergehe. Und zwar die von Norbert, der vor ein paar Wochen mal mit einem Schlauchboot unterwegs war, um einen gebrauchten Motor zu testen bzw. um zu überprüfen, ob er sich den kaufen will. Geangelt hat er dabei natürlich auch. Und zwar vor einer Schilfwand. Neben ihm stand noch ein Boot. Beide Parteien denken sich nichts dabei, als vom andern Ufer etwas auf sie zu schwimmt. Etwas, das eine Menge Wasser verdrängt. Etwas Großes mit einem riesigen Schädel. Etwas, dass sich Sekunden später als 200 kg-Keiler entpuppt und mit einem Affenzahn auf das Boot neben Norbert zusteuert. Ein ausgewachsenes Alpha-Wildschwein, das in Anbetracht der das Ufer verhüllenden Schilfwand und des kalten Wassers in Panik geraten ist und unbedingt ins Nachbarboot klettern will.

dietel am 31.12.11 um 12:03 [ 17 Kommentare ]

Nachdem sich die vom französischen Berkley-Raubfischteam-Anglern Sylvain Legendre und Gael Even entwickelten Pulse Shad und Ripple Shad nicht nur bei uns in Europa sondern auch in den USA bewährt haben, haben die Jungs grünes Licht für die Arbeit an weiteren Gummifisch-Modellen bekommen. Die neuen Gummis wurden in die Ripple-Familie eingegliedert. Und so gibt’s jetzt den Ripple Minnow, den Fat Ripple und den Ripple Grub. Während ersterer mit einem Gabelschwanz aufwartet, kommen die beiden anderen mit einem 90-Grad-Teller bzw. einem ganz feinen Twisterschwanz daher.

Neben dem klassischen Ripple Shad mit dem abgeschrägten Schaufelschwanz (Low-Action Shad) gibt’s nun also auch einen No-Action Shad und einen Action Shad mit dem Rippenmuster auf der Seite. Das Berkley Raubfischteam Germany fischt die Teile seit ein paar Wochen mit großem Spaß. Hier treffen tolle Farben auf schöne Mischungen. Alle Ripples sind an ihren Seiten mit Einkerbungen versehen. Das hat zwei Gründe. Zum ersten entstehen beim Anziehen oder Fallenlassen zusätzliche Verwirbelungen an der Gummifischflanke entlang. Die Köder sind also recht leicht zu orten. Außerdem vergrößert sich die Oberfläche, so dass mehr Powerbait-Flavour ins Wasser kommt.

dietel am 16.12.11 um 09:23 [ 6 Kommentare ]

Vom 18.-23.10.2011 fand unser zweites Gruppentreffen des Jahres statt. In diesem Zeitraum ging es mit 13 Vollblutanglern an die Waterkant – Streetfishing war angesagt! Nach dem wir im letzten Jahr zwar einige gute Fische auf die Schuppen legen konnten, war unser Ziel für dieses Jahr deutlich höher gesteckt. Und mal ernsthaft – 6 Zander aus dem Vorjahr, die sollten zu toppen sein!

So ging es am Dienstagmorgen los. Für Freund Björn und mich startete die Reise in die Hansestadt bereits um 08:00 Uhr, denn im Vorfeld wollte ich bereits den Zettelkram mit der Jugendherberge, in der wir die Zeit über nächtigten, durch haben, um schnell mit den anderen Jungs ans Wasser zu kommen. Um 12:00 Uhr war dann offizielles Treffen, Hauptbahnhof – BurgerKing! Nachdem auch die letzten Jungs eingetroffen sind (Gott lobe die Pünktlichkeit und die Deutsche Bahn AG), ging es in einer geschlossenen Traube zur S-Bahn. Schnell in die Jugendherberge einchecken, Tackle schnappen und ab an die Kant! Wir hatten schließlich nicht mehr allzu viel vom angebrochenen Tag, drum entschieden wir aus zwei Spotvorschlägen – Flet oder Sandtorkai, für den letzteren. Auf dem Weg dorthin konnte ich es nicht sein lassen und besuchte die Geenpeace-Ausstellung im Hafen.

creaturebait am 08.12.11 um 08:43 [ 20 Kommentare ]


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